Felix Werner

Felix Werner

Feuerwehr warnt vor Gefahr durch Kohlenmonoxid

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Pressemitteilung des Deutschen Feuerwehrverbandes vom 31.01.2017:

 

DFV-Vizepräsident Hachemer: „Schon im Verdachtsfall Alarm schlagen!“

Berlin – Es ist geruchs- und geschmacklos und schon wenige Atemzüge können zum Tod führen: Kohlenmonoxid entsteht bei einem unvollständigen Verbrennungsvorgang. „Häufig sind mangelnde Belüftung, fehlerhafte Verbrennung in Öfen oder Defekte an Gasthermen die Ursachen“, warnt Frank Hachemer, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), vor dem Hintergrund der tödlichen Kohlenmonoxidvergiftung bei sechs jungen Menschen in Arnstein (Bayern). „Immer wieder kommt es auch zu Einsätzen der Feuerwehr aufgrund ausgasender Kohlereste etwa von Shisha-Pfeifen oder Grills in geschlossenen Räumen“, berichtet der Experte.
Kohlenmonoxid ist für den Menschen nicht zu bemerken. Das Gas mit dem Kürzel CO bindet sich im Blut an die roten Blutkörperchen (Hämoglobin) und verdrängt dabei den Sauerstoff. Nach wenigen Atemzügen kann dies bereits zu schweren Vergiftungserscheinungen und zum Tod führen. In den letzten Jahren sind immer mehr Feuerwehren mit CO-Warngeräten ausgerüstet, die bei Überschreiten einer Warnschwelle Alarm schlagen. „Schon im Verdachtsfall einer Kohlenmonoxidvergiftung sollte man schnell reagieren“, appelliert Hachemer.
Der Deutsche Feuerwehrverband gibt folgende Handlungshinweise:

  • Achten Sie beim Betrieb von Shisha-Pfeifen oder ähnlichen Geräten auf ausreichende Belüftung. Grillen Sie nie in geschlossenen Räumen – dies gilt auch für das Abkühlen der Kohle!
  • Nehmen Sie beim Betrieb von Verbrennungsöfen oder gasbetriebenen Geräten plötzlich auftretende Kopfschmerzen ernst – sie sind ein erstes Anzeichen für eine mögliche Vergiftung. Begleitet werden sie unter Umständen von Bewusstseinseintrübung.
  • Beim Verdacht des Auftretens von Kohlenmonoxid verlassen Sie sofort den betroffenen Raum. Sofern möglich, sollte man die Fenster öffnen, um zu lüften.
  • Wenn es Ihnen ohne Eigengefährdung möglich ist, schalten Sie das möglicherweise verursachende Gerät aus oder entfernen den Auslöser aus der Wohnung.
  • Alarmieren Sie im Verdachtsfall Feuerwehr und Rettungsdienst über die europaweit gültige Notrufnummer 112!

Nicht nur umsichtiges Handeln, sondern auch Vorsorge können dazu beitragen, Unfälle zu verhindern:

  • Ein wichtiger Beitrag zur Prävention ist die regelmäßige Wartung der Heizungsanlage zum Beispiel durch den Schornsteinfeger. Diese ist ein Mal pro Jahr Pflicht. So kann beispielsweise festgestellt werden, ob ein Lüftungskanal blockiert wird und die Heizgase oder Abgase daher nicht einwandfrei abziehen. Dies kann auch durch Vogelnester verursacht werden.
  • Verwenden Sie die Anlagen sachgemäß. Bei Etagenheizungen sind die Lüftungsschlitze der jeweiligen Türen der Gasthermen frei zu halten und nicht zu verstellen, sonst erhält die Anlage zu wenig Sauerstoff.
  • Es gibt mittlerweile Rauchmelder, die auch vor der Freisetzung von Kohlenmonoxid warnen. Sinnvoll ist die Installation eines solchen Gerätes in der Nähe der Gastherme. Erhältlich sind diese speziellen CO-Melder im Fachhandel – unter anderem im Versandhaus des Deutschen Feuerwehrverbandes unter www.feuerwehrversand.de.

Hinweis für die Presse: Gerne vermitteln wir Ihnen DFV-Vizepräsident Frank Hachemer als Ansprechpartner zum Thema.

 

Quelle: http://www.feuerwehrverband.de/79.html?&tx_news_pi1%5Bnews%5D=391&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=bfc0f73010b5745119756fececd99adf

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„Brennt: Schullandheim Reichwalde, Personen in Gefahr“

„Brennt: Schullandheim Reichwalde,  Personen in Gefahr“


So könnte eine Alarmierung der Boxberger Feuerwehren erfolgen, wenn in Reichwalde das Schullandheim brennen sollte. Dann gilt es schnellstmöglich die Brandbekämpfung zu beginnen, können sich doch bis zu 100 Erwachsene und überwiegend Kinder in 20 Zimmern des Gebäudes aufhalten. Hier entscheiden tatsächlich Sekunden über Leben und Tod. Je eher die Feuerwehren vor Ort eintreffen, die Löschwasserversorgung absichern, zur Personenrettung vorgehen und den Brand bekämpfen können, desto größer sind natürlich die Überlebenschancen der eventuell vom Brand bedrohten Menschen – und das zu jeder Tages- und Nachtzeit, unter allen Witterungbedingungen.

 

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Übung Atemschutznotfallrettung

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Übung Atemschutznotfallrettung der Feuerwehren der Gemeinde Boxberg

Sie können sich auf die Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Boxberg verlassen.

Oft haben Sie das gelesen, bei Tagen der offenen Türen vorgeführt und beim Zuschauen von Übungen nachhaltig demonstriert bekommen. Einige haben das Leistungsvermögen der Feuerwehren vielleicht sogar schon bei einem ihrer 58 Einsätze in den ersten 10 Monaten von 2015 zur Brandbekämpfung, Rettung von Menschen, Technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen oder bei der Ersten Hilfe erlebt.

Was aber, wenn der Einsatz nicht so erfolgreich abläuft wie bisher üblich? Wenn die bisher absolut sicher funktionierende Ausrüstung der Einsatzkräfte versagt? Was, wenn die Atemschutzgeräteträger sich nicht einsatzgerecht verhalten? Was, wenn sich Gefahrensituationen überraschend und dramatisch zuspitzen? Bundesweit kommt es leider immer wieder zu Unfällen im Feuerwehreinsatz. Allein 2015 verletzten sich 79 Atemschutzgeräteträger.  

Auch den Boxberger Feuerwehren sind diese Erkenntnisse bekannt. Damit es auch künftig keine Verletzten gibt bzw. in kritischen Situationen jeder weiß was zu tun ist, übten am 06.11.2015 alle Einsatzkräfte auf mehreren Stationen ihr Vorgehen, wenn es trotz aller gebotenen Vorsicht zu einem Unfall kommt. Ziel war das Vertiefen der Fähigkeiten zur Kameradenrettung selbst bei besonders kritischen Einsatzsituationen.

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