„Brennt: Schullandheim Reichwalde, Personen in Gefahr“

Atemschutznotfallrettung_3 Atemschutznotfallrettung_3 W. Gabler

„Brennt: Schullandheim Reichwalde,  Personen in Gefahr“


So könnte eine Alarmierung der Boxberger Feuerwehren erfolgen, wenn in Reichwalde das Schullandheim brennen sollte. Dann gilt es schnellstmöglich die Brandbekämpfung zu beginnen, können sich doch bis zu 100 Erwachsene und überwiegend Kinder in 20 Zimmern des Gebäudes aufhalten. Hier entscheiden tatsächlich Sekunden über Leben und Tod. Je eher die Feuerwehren vor Ort eintreffen, die Löschwasserversorgung absichern, zur Personenrettung vorgehen und den Brand bekämpfen können, desto größer sind natürlich die Überlebenschancen der eventuell vom Brand bedrohten Menschen – und das zu jeder Tages- und Nachtzeit, unter allen Witterungbedingungen.

 

 

Im Wissen um diese Bedingungen führten alle im Brandfall zu alarmierenden Feuerwehren am Abend des 26.08.2016 eine gemeinsame Ausbildung im Schullandheim durch. Über 60 Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehren der Gemeinde Boxberg, der Werkfeuerwehr Vattenfall und der Feuerwehr Kreba konzentrierten sich dabei  auf die Bereitstellung von Löschwasser, die Sicherung der Beleuchtung der Einsatzstelle sowie die Personenrettung und Brandbekämpfung in den Räumen des Schullandheims.

Für die möglichst realitätsnahe Ausbildung zur Personenrettung und Brandbekämpfung wurden mehrere Räume bis zu absoluter Null-Sicht vernebelt. Aus diesem Bereich galt es dort vorher platzierte Kinder der Jugendfeuerwehr Reichwalde zu retten. Die Übernahmen die Rolle der verängstigten Gäste des Schullandheimes. Realitätsnahe Ausbildung – eine gute Voraussetzung für das Training derim tatsächlichen Gefahrenfall zu erwartenden körperlich und mental stark beanspruchenden Tätigkeiten.

Die abschließende Auswertung diente dem Dankeschön, aber auch dem kritischen Rückblick auf die 3 Stunden Ausbildung. Das Dankeschön allen Teilnehmern, die sich hier für schnelles und richtiges Vorgehen bei einem großen und schwierigen Einsatz ertüchtigten – aber auch der vorbildlichen Unterstützungdurch die Mitarbeiter des Schullandheimes.

Die Ausbildungsanalyse wurde auch genutzt, um den Teilnehmern Hinweise zum Üben von Schwerpunkten in der Ausbildung bis zur nächsten gemeinsamen Ausbildung und Großübung zu vermitteln. Alles in allem – ein gelungener Abend für alle Teilnehmer und ein Beweis, das ehrenamtliche Tätigkeit zwar anstrengend sein kann, aber auch Freude mit sich bringt.

 

Wolfgang Gabler

FF Klitten, Übungsleiter

 

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Foto 1: Fortbildung zum Handhaben der Atemschutzgeräte
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Foto 2: Fortbildung zur Atemschutzüberwachung der vorgehenden Atemschutzgeräteträger
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Foto 3: Einweisung zum Vorgehen und Retten von Personen in Bereichen ohne Sicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Letzte Änderung amMontag, 05 September 2016 21:17